Fototipps: Nachtfotografie in Singapur



Ich liebe die Nachtfotografie besonders in Städten gibt es so viele spannende Motive zu entdecken. Aber ich gebe es zu: ich bin viel zu faul ein Stativ mit mir rumzuschleppen. Eigentlich findet man immer etwas, was man als Stativ missbrauchen kann und dann benutze ich einfach den Selbstauslöser meiner Kamera und stelle diese irgendwo ab: auf einer Mülltonne oder auch mal auf dem Boden. Wenn es möglich ist für die Kamera einen stabilen Standort zu finden, ziehe ich diese Variante immer vor. So kann ich Problemlos mit 200 ISO fotografieren und mehrere Sekunden belichten. Wenn ich aber gar nichts zum abstellen finden kann, dann stelle ich auch schon mal den ISO auf 1000 oder noch höher. Dieses funktioniert vor allem bei der blauen Stunde recht gut, da noch relativ viel Licht im Himmel vorhanden ist. Die blaue Stunde geht nur wenige Minuten (je dichter man am Equator ist, so kürzer die blaue Stunde) und es gibt sie leider auch nicht jeden Tag. Es sind diese paar Minuten bevor die Sonne komplett hinterm Horizont verschwunden ist (bereits nach dem Sonnenuntergang) und der Himmel erstrahlt in einem leuchtenden blau. Viele Architektur Fotografen nutzen die blaue Stunde für Ihre Fotos. Aber leider hat jeden Tag nur ein paar Minuten der blauen Stunde und wie gesagt, dass Wetter muss auch mitspielen. Ich hatte mich in Singapur entschlossen die blaue Stunde ganz oben im 54 Stock im Skypark auf dem Aussichtsdeck zu fotografieren. Von dort hat man einen super Blick über Singapur. Allerdings gibt es dort auch ein Stativverbot (nicht das ich eins dabei gehabt hätte) also habe ich dort mit ISO 800 fotografiert, Blende 2.8 und die Zeit angepasst. Aus der Hand kann ich bis zu einer 50/s fotografieren, alles was darunter ist kann ich persönlich nicht halten, ohne das Bild beim auslösen zu verwackeln. Aber im Skypark habe ich einfach das Geländer als Stütze genutzt und die Kamera dort abgestellt und konnte mit Selbstauslöser so bis zu einer 5/s aus der "Hand" fotografieren. Meistens halte ich bei solchen Fotos sogar kurz die Luft an, um sicher zu gehen, dass ich die Kamera möglichst nicht bewege. Ausserdem sollte man drauf achten, dass die anderen Leute um ein rum nicht gerade am Geländer wackeln oder der Boden bebt, weil eine Horde Touris durchläuft.


Hier ein paar Ergebnisse von meinem Abend im Skypark:




Und so sieht der Skypark von unten aus: dort habe ich auf dem "Boot" die Aussicht genossen:

Es gab auch noch eine Wasser-, Feuer- und Lasershow


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Kontakt:

STEFANIE BLOCHWITZ

Fotografie

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Via Nova 32

7017 Flims

(0 79) 234 19 81

info@stefanieblochwitz

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